Fünf Fragen, die Sie vor jeder KI-Investition beantworten sollten.
Wer eine KI-Lösung kauft, ohne diese fünf Fragen für sich beantwortet zu haben, kauft im Blindflug. Wer sie ehrlich beantwortet, hat schon den größten Teil der Hausaufgabe gemacht, egal mit welchem Lieferanten am Ende gearbeitet wird.
1: Welches konkrete Problem soll das System lösen?
Eine ehrliche Antwort nennt einen Prozess, eine konkrete Reibung, einen Eigentümer und ein Erfolgskriterium. Wenn das nicht in zwei Sätzen kommt, ist die Investition zu früh.
2: Liegt die nötige Datenlage bereits vor?
Vorhanden, auffindbar, strukturiert, berechtigt, datenschutzkonform verarbeitbar. Wenn an einer dieser Stellen Fragezeichen sind, ist das vor dem KI-Tool zu lösen.
3: Wer trägt fachlich, rechtlich und betrieblich Verantwortung?
Drei verschiedene Verantwortungsfragen, oft drei verschiedene Personen. Wenn alle drei „klären wir noch" sagen, ist das System organisatorisch nicht reif.
4: Was kostet das System über die Laufzeit?
Lizenz oder API-Verbrauch, Integration, Daten-Aufbereitung (oft der größte versteckte Posten), Schulung, Betrieb, Skalierung, Datenschutz/Compliance-Aufwand. Eine ehrliche Rechnung umfasst alle sieben.
5: Was passiert beim Ausstieg?
Datenexport, Migrationsfähigkeit, Lieferanten-Insolvenz. Ein System, aus dem Sie ohne erheblichen Schaden nicht herauskommen, hat einen versteckten Preis: die langfristige Bindung.
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Sinnvolle KI beginnt mit einem klaren Verständnis der eigenen Situation.
Ein Gespräch über Ihre Lage, ohne Verkaufsdruck. Zeigt sich für Ihren Fall kein sinnvoller Einsatz, sagen wir das.